BVB Augsburg Südtribüne
BVB Augsburg Warmmachen
BVB Augsburg Alex Popp
BVB Augsburg Choreo
BVB Augsburg Kopfball
BVB Augsburg Schiedsrichter am Boden
BVB Augsburg Torjubel
BVB Augsburg Nach dem Spiel
BVB Augsburg Borosen Sticker
BVB Augsburg Endstand

Popp!

Zum 26. Spieltag der Saison kam der FC Augsburg nach Dortmund. Ganz spontan bekamen wir Verstärkung von meinen zwei Neffen, für die es nicht das erste Spiel im Westfalenstadion war, die Südtribüne aber zum ersten Mal sahen. Am Samstag ging es deshalb ganz gespannt ins Stadion.

Beim Blick auf die Startaufstellung gab es eine Überraschung. Borussia Dortmund spielte ohne nominellen Stürmer, sondern mit Adeyemi und Beier als Doppelspitze sowie mit dem Youngster Reggiani in der ersten Elf. Doch bevor wir uns dem eigentlichen Spielgeschehen zuwenden konnten, gab es von Nobby noch eine Überraschung: Er kündigte im Vorprogramm einen besonderen Gast an. Auf den Stadionleinwänden sah man das Stadion Rote Erde und mit jedem Schnitt mehr von einer Silhouette. Bei den dann zu sehenden blonden Haaren konnte man sie erkennen: Alexandra Popp! Alexandra Popp! Die Nationalstürmerin wurde quasi live im Stadion den Fans als Neuzugang vorgestellt. Immer wieder konnte man von ihrer Begeisterung für den BVB lesen, nun wurde ihr vermeintliches Karriereende in Dortmund bestätigt. Ab Sommer wird sie die Frauenmannschaft unterstützen. Tolle Nachrichten!

Bundesliga, 26. Spieltag

Samstag | 14.03.2026 | 15:30 Uhr

Borussia Dortmund
2 : 0
FC Augsburg
13. Adeyemi (Borussia Dortmund)
59. Reggiani (Borussia Dortmund)

Im Vorprogramm waren auch Olympioniken dabei, die ihre Medaillen zeigten. Es wurde für Dortmund als Standort kommender Olympischer Spiele geworben. Den Einlauf der Mannschaften, der von Kindern in verschiedenen Sportoutfits passend zur Bewerbung begleitet wurde, konnten wir von der Südtribüne aus leider nicht sehen, da wir direkt hinter einem Choreobanner standen.

Der BVB war von Beginn an präsent und dominierte das Spiel. Bis zur ersten Chance dauerte es eine Weile, doch dann war sie direkt drin: Adeyemi schoss das 1:0.
Dortmund hätte gut erhöhen können: Beier und Adeyemi trafen im Verlauf der ersten Halbzeit beide die Latte. Es ging jedoch mit 1:0 in die Pause.

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste aufgehört hatte. Der BVB dominierte das Spiel und wollte schnell eine höhere Führung erzielen. Doch zunächst wurde es kurios, als Nmecha den Schiedsrichter „foulte” und dieser kurzzeitig benommen am Boden lag. Letztlich war es aber nur ein unglücklicher Zusammenprall. Kurz darauf fiel das 2:0, ein ganz besonderes Tor – nicht, weil es schön war, sondern aufgrund des Torschützen. Luca Reggiani köpfte den Ball ins Tor. Der 18-Jährige aus der eigenen Jugend konnte seinen Treffer kaum fassen und jubelte so herrlich ehrlich und chaotisch, dass man sich umso mehr mit ihm freute.

In der Schlussphase folgten weitere Großchancen des BVB, die aber allesamt nicht verwandelt wurden. So siegte man ungefährdet mit 2:0 und bleibt auf Kurs.